5 Best Practices zur Cybersicherheit, die jede Krankenschwester kennen sollte

Michael Gargiulo - Geschäftsführer, VPN.com

Von: Michael Gargiulo, CEO bei VPN.com

Aktualisiert: 11:09 AM ET Fr, 24. Juni 2022

Grafik zur Cybersicherheit von Krankenschwestern

Während die Cyberkriminalität in verschiedenen Branchen grassiert, ist der Gesundheitssektor einer der am stärksten betroffenen. Krankenhäuser sind reich an personenbezogenen Daten, die von Sozialversicherungsnummern, Telefonnummern, Gesundheitsstörungen, Versicherungsdaten bis hin zu Kreditkarteninformationen reichen. Es ist naheliegend, dass Cyberkriminelle hoffen, mit diesen Informationen Geld zu verdienen, um sie selbst zu nutzen oder sie auf dem Dark-Web-Markt zu verkaufen. Deshalb ist es für Krankenhäuser heute wichtiger denn je, ihre elektronischen Gesundheitsdaten zu schützen.

Krankenschwestern und -pfleger stehen bei der Bearbeitung von Patientenakten in Krankenhäusern an vorderster Front. Daher ist es für jede Krankenschwester und jeden Krankenpfleger unerlässlich, bewährte Verfahren für die Cybersicherheit in ihrem Arbeitsbereich anzuwenden. Hier sind fünf Tipps zur Cybersicherheit, die jede Krankenschwester anwenden sollte.

1. Lernen Sie über Cybersicherheit

Viele Cyberstraftaten geschehen, weil die Opfer nicht wissen, was Cyberstraftaten sind und wie sie sich vor böswilligen Personen schützen können. Deshalb sollte es für Krankenschwestern und Krankenpfleger oberstes Gebot sein, sich über Cybersicherheit zu informieren. Die Kenntnis der Cybersicherheit und der bestmöglichen Lösungen sollte sogar Teil der Professionalität in der Pflege sein. Zu den Dingen, auf die sich Pflegekräfte konzentrieren sollten, gehören:

  • Bedrohungen der Cybersicherheit
  • Tricks, die Hacker bei ihren Opfern anwenden
  • Informationen, auf die es Hacker abgesehen haben
  • Wie sie sich schützen können

Es ist sehr wichtig, dass die Krankenhäuser diese Art von Schulung für alle Beschäftigten im Gesundheitswesen anbieten. In Organisationen, in denen diese Ausbildung fehlt, sind die Krankenschwestern verpflichtet, sie zu beantragen.

2. Bewährte Passwort-Praktiken übernehmen

Passwörter sind das Tor zu allen Patienteninformationen, die in elektronischen Geräten enthalten sind. Krankenschwestern und Krankenpfleger sollten sie sehr gut schützen, damit Hacker nicht in ihren Besitz gelangen können. Einige der besten Praktiken für den Passwortschutz sind:

  • Verwendung von sicheren Passwörtern, die schwer zu erraten sind: Krankenschwestern und -pfleger sollten Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Symbole in ihren Passwörtern kombinieren und sie länger machen, um einzigartige Passwörter zu erstellen.
  • Vermeiden Sie die Wiederverwendung von Passwörtern in mehreren Konten: Wenn Hacker in den Besitz des Passworts gelangen, erhalten sie Zugang zu allen Konten, die das gleiche Passwort haben.
  • niemals ihre Passwörter an andere Personen weitergeben, unabhängig vom Grad des Vertrauens
  • Verwendung der Multi-Faktor-Authentifizierung als zusätzliche Sicherheitsebene

Einer der Tricks, die Cyberkriminelle anwenden, um an Informationen zu gelangen, ist die Verwendung von Phishing-E-Mails. Dabei geben sie sich als eine dem Opfer bekannte Person aus, indem sie E-Mail-Adressen erstellen, die denen ähneln, mit denen die Opfer normalerweise zu tun haben. Dann verleiten sie das Opfer dazu, auf bösartige Links zu klicken oder bösartige Software herunterzuladen. Andere rufen das Opfer an und flößen ihm Angst oder Neugier ein, um es zum schnellen Handeln zu bewegen. Dies ist besonders riskant für Krankenschwestern, die sich mit Medizinisches Schreiben freiberufliche Jobs da sie eine Fülle von E-Mails austauschen müssen. 

Wenn man sich einen Moment mehr Zeit nimmt, um die Quelle der E-Mails zu überprüfen, kann das viel zur Verhinderung von Internetkriminalität beitragen. Krankenschwestern und Krankenpfleger sollten auf geänderte E-Mail-Adressen achten: Die meisten Cyberkriminellen ersetzen .com durch .org, was unbemerkt bleiben kann, wenn man nicht vorsichtig ist. Sie sollten vorsichtig sein, wenn sie auf Links klicken. Außerdem ist es immer gut, anzurufen und die Anweisungen zu überprüfen, wenn sie verwirrend oder bösartig erscheinen. Sie sollten es jedoch vermeiden, die in den E-Mails angegebenen Nummern anzurufen, und nur die Nummern in offiziellen Verzeichnissen verwenden.

4. Schützen Sie persönliche Geräte und Konten

Hacker setzen alles daran, ein Schlupfloch zu finden, das ihnen Zugang zu dem verschafft, was sie wollen. Die meisten haben es auf private Telefone und Computer abgesehen, um etwas zu finden, mit dem sie die Passwörter für Arbeitsgeräte erraten können. Aus diesem Grund Krankenschwestern sollten ihre persönlichen Geräte schützen und Passwörter sehr gut.

Persönliche Telefone und Computer sind zu einem Drehkreuz für viele Aktivitäten wie Bankgeschäfte und Einkäufe geworden. Hacker finden nicht nur Hinweise auf Passwörter, sondern auch die sensiblen Informationen auf diesen Geräten sind für sie interessant. Umso mehr sollten Krankenschwestern und Krankenpfleger sehr vorsichtig mit ihren Geräten und den Konten sein, die sie von diesen Geräten aus öffnen.

Eine Möglichkeit, Ihre Geräte zu schützen, ist die Verwendung von VPN, da es Ihre Daten sichert und sie vor externem Zugriff schützt. Sie können sich eine Liste der besten VPNs ansehen und dasjenige finden, das am besten zu Ihnen passt.

5. Achten Sie auf physische Sicherheitsverletzungen

Manchmal verwenden Hacker keine Phishing-E-Mails oder bösartige Links, sondern kommen persönlich auf die Krankenpflegestationen, um etwas zu finden, das ihren Straftaten zugute kommen kann. Sie versuchen, sich Zugang zu den Computern in den Krankenpflegestationen zu verschaffen oder Flash-Disks zu stehlen, die sensible Informationen enthalten.

Das Pflegepersonal sollte auf jede Person achten, die sich der Pflegestation nähert. Wenn jemand verdächtig erscheint, sollten die Pflegekräfte die Person fragen, was sie will, oder dies der Leitung melden.

Einpacken

Die Cyberkriminalität kostet die Menschen viel Geld, um das Chaos zu beseitigen. Die Patienten sollten nicht Opfer solcher Verbrechen werden, die auf die Nachlässigkeit des Pflegepersonals in Gesundheitseinrichtungen zurückzuführen sind. Sie sollten damit beginnen, sich mit Fragen der Cybersicherheit vertraut zu machen. Als Nächstes sollten Krankenschwestern und -pfleger vorsichtig mit ihren persönlichen Geräten umgehen, bewährte Verfahren für Passwörter verwenden, beim Öffnen von E-Mails vorsichtig sein und auf verdächtige Personen in ihrer Umgebung achten.

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